Kann Loxone effektiv mit der Stromfee-Datenbank kommunizieren?

Kurz: Ja – aber nicht direkt per SQL, sondern über eine API-Brücke. Dein Loxone Miniserver spricht keine Datenbank-Sprache, dafür aber HTTP, MQTT und Modbus – und genau darüber läuft der Austausch.
Dein Loxone Miniserver kann nicht selbst eine Datenbank abfragen – er spricht kein SQL. Was er kann: über HTTP/REST, MQTT und Modbus mit einem Zwischen-Dienst reden. Die Stromfee-Datenbank bekommt also eine API-Schicht vorgeschaltet, und Loxone tauscht darüber Werte aus. In dieser Konstellation funktioniert die Kommunikation stabil und in beide Richtungen.

Loxone ist ein Gebäudeautomations-System, keine Datenbank-Client-Software. Es gibt in der Loxone-Config keine Funktion, die eine SQL-Query absetzt. Deshalb koppelst du nie Miniserver und Datenbank direkt, sondern immer über einen Vermittler (Middleware/API). Das ist kein Nachteil, sondern der saubere Standard-Weg – er trennt Steuerung und Datenhaltung und hält beide Seiten wartbar.

1) Lege fest, welche Werte fließen sollen (z. B. aktueller Bezug, Einspeisung, Strompreis). 2) Stelle sicher, dass die Stromfee-Seite einen API-Endpunkt bereitstellt. 3) In Loxone: Für Daten zur Datenbank nutzt du einen Virtuellen Ausgang (HTTP-Request); für Daten aus der Datenbank einen Virtuellen HTTP-Eingang, der den Endpunkt zyklisch abfragt. 4) Optional MQTT: Über das Loxone MQTT-Gateway abonnierst/publizierst du Topics – ideal für ereignisbasierte Werte.

Loxone unterstützt HTTP/REST (Virtuelle Ein-/Ausgänge), MQTT (über Gateway bzw. Extension), Modbus TCP/RTU, KNX sowie einfache UDP/TCP-Befehle. Für den Weg zur Stromfee-Datenbank sind HTTP/REST und MQTT die naheliegendsten Kandidaten. Modbus nutzt du eher, wenn ein Gerät (z. B. Zähler, Wechselrichter) direkt am Bus hängt und dessen Werte anschließend in die Datenbank sollen.

Effektiv bedeutet hier: geringe Latenz für Steueraufgaben und passende Abfrage-Intervalle, damit du weder Daten verlierst noch das System unnötig belastest. Für Live-Steuerung reichen oft Sekunden-Takte, für Reporting-Werte genügen Minuten. Wähle das Intervall nach dem Zweck – nicht 'so schnell wie möglich', sondern 'so schnell wie nötig'. So bleibt die Kopplung schlank und zuverlässig.
Der Miniserver ist auf Automation optimiert, nicht auf große Datenmengen. Historische Auswertungen und Langzeit-Speicherung gehören auf die Datenbank-Seite, nicht in Loxone. Halte in Loxone nur die aktuell benötigten Werte und Trigger. Für die Feinjustierung der API-Anbindung (Endpunkte, Authentifizierung, Intervalle) sprich am besten unser Team an – die Details hängen von deiner konkreten Stromfee-Instanz ab.
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