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Festpreisvertrag Strom: Lohnt sich die Preisgarantie für dich?

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
Festpreisvertrag Strom: Lohnt sich die Preisgarantie für dich?
Energie — Stromfee (KI-Bild)

Bei einem Festpreisvertrag legt dein Anbieter den Arbeitspreis pro Kilowattstunde für eine feste Laufzeit vertraglich fest. Du zahlst denselben Preis, egal wie sich die Börse bewegt – das schützt dich vor Preissprüngen, kostet dich aber die Chance auf sinkende Preise.

Was ein Festpreisvertrag genau ist

Du bindest dich meist für 12 oder 24 Monate an einen festen Arbeitspreis (Cent pro kWh) und einen festen Grundpreis. Steigen die Großhandelspreise, bleibt dein Tarif gleich. Wichtig: Die Preisgarantie gilt in der Regel nur für die Beschaffungs- und Vertriebskosten – gesetzliche Umlagen, Netzentgelte, Steuern und Abgaben können je nach Vertragsklausel trotzdem weitergegeben werden. Lies deshalb, ob es eine 'eingeschränkte' oder 'echte/volle' Preisgarantie ist.

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Festpreis oder flexibler Tarif – was passt zu dir?

Ein Festpreisvertrag lohnt sich, wenn du Planungssicherheit willst und mit weiter steigenden oder schwankenden Preisen rechnest. Ein flexibler oder variabler Tarif kann günstiger sein, wenn die Börsenpreise fallen – dann gibst du die Ersparnis aber nicht ab, trägst dafür aber auch das Risiko nach oben. Faustregel: Sicherheit vor Wette auf sinkende Preise = Festpreis. Bereitschaft zu Schwankungen für mögliche Ersparnis = variabel oder dynamisch.

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Diese Klauseln solltest du prüfen

Achte auf drei Punkte: die Art der Preisgarantie (volle Garantie inklusive Steuern/Umlagen ist am sichersten), die Laufzeit und Kündigungsfrist, und eine mögliche Vorauskasse oder Kaution – davon rät die Verbraucherzentrale eher ab. Prüfe außerdem, ob nach Ablauf automatisch verlängert wird und zu welchem Preis. Bonuszahlungen im ersten Jahr können den Startpreis schönrechnen; vergleiche deshalb den Preis ab dem zweiten Jahr.

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Energie — Stromfee (KI-Bild)
So wechselst du in einen Festpreisvertrag

Vergleiche über ein Portal oder direkt beim Anbieter, filtere auf 'Preisgarantie' und deaktiviere Vorauskasse. Halte deine Jahresverbrauchsmenge in kWh und deine Zählernummer bereit – die findest du auf der letzten Jahresabrechnung. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung beim alten. Ist dein aktueller Vertrag noch gebunden, notiere dir Vertragsende und Kündigungsfrist, damit du rechtzeitig wechselst.

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Risiken, die oft übersehen werden

Ein Festpreisvertrag schützt nicht vor allen Kosten: Steigen Netzentgelte oder gesetzliche Abgaben, dürfen viele Anbieter diese trotz 'Preisgarantie' weitergeben, wenn die Garantie eingeschränkt ist. Zudem verpasst du bei fallenden Marktpreisen die Ersparnis und bist bis Laufzeitende gebunden. Prüfe vor Abschluss, ob der Anbieter finanziell solide ist – bei einer Insolvenz greift die Ersatzversorgung des Grundversorgers, die oft teurer ist.

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