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Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro: Das steckt drin

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro: Das steckt drin
Energie — Stromfee (KI-Bild)

Die Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro ist ein Batteriespeicher fürs Balkonkraftwerk mit rund 1,6 kWh Kapazität und bereits eingebautem Wechselrichter. Sie speichert deinen Solarstrom tagsüber und gibt ihn abends ab, wenn du ihn wirklich brauchst – statt ihn ungenutzt ins Netz zu schicken.

Was ist die Solarbank 2 E1600 Pro genau?

Es ist ein steckerfertiger Speicher für Balkonkraftwerke: LiFePO4-Zellen mit rund 1,6 kWh nutzbarer Kapazität (daher "E1600"), plus integrierter Micro-Wechselrichter. Du steckst deine Solarmodule direkt an die Solarbank, sie lädt tagsüber den Akku und speist über den eingebauten Wechselrichter ins Hausnetz ein. Ein separater Wechselrichter ist bei der Pro also nicht nötig.

Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro: Das steckt drin
Energie — Stromfee (KI-Bild)
Was unterscheidet die "Pro" von Plus und AC?

Das Kernmerkmal der Pro sind die vier Solar-Eingänge (4 MPPT) – du kannst mehr Module und unterschiedliche Ausrichtungen (z. B. Ost/West) unabhängig anschließen als bei den kleineren Varianten. Die AC-Einspeisung liegt bei bis zu 800 W und passt damit zur seit 2024 in Deutschland geltenden 800-W-Grenze für Balkonkraftwerke. Die Plus-Variante hat weniger Solar-Eingänge, die AC-Variante kann zusätzlich aus dem Netz laden.

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Energie — Stromfee (KI-Bild)
Lohnt sich der Speicher für dich?

Ja – wenn dein Balkonkraftwerk tagsüber mehr Strom erzeugt, als du gerade verbrauchst, und du abends oder nachts Grundlast hast (Kühlschrank, Router, Standby, Licht). Genau diesen Überschuss puffert die Solarbank und gibt ihn später ab, statt ihn zu verschenken. Weniger sinnvoll ist sie, wenn du ohnehin fast den ganzen erzeugten Strom sofort selbst verbrauchst oder nur eine sehr kleine Modulleistung hast – dann bleibt der Akku oft leer und die Anschaffung amortisiert sich langsam.

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Energie — Stromfee (KI-Bild)
Kapazität und Erweiterung

Eine Einheit liefert rund 1,6 kWh. Reicht dir das nicht, kannst du Zusatz-Akkus (BP1600) stapeln und die Kapazität modular auf mehrere kWh ausbauen. Plane die Kapazität nach deinem Abendverbrauch: Bringt dein Balkonkraftwerk nur wenig Überschuss, füllst du auch einen großen Akku nicht – dann bringt eine Erweiterung wenig.

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Nulleinspeisung und Steuerung

Über die Anker-App steuerst du Lade- und Entladeverhalten. In Verbindung mit einem kompatiblen Smart Meter kann die Solarbank verbrauchsgeführt einspeisen (Richtung Nulleinspeisung): Sie gibt nur so viel ab, wie du gerade brauchst, und lädt den Rest in den Akku. Ohne Smart Meter arbeitet sie mit fester oder zeitgesteuerter Abgabe.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Prüfe: Passt die Modulleistung deiner Panels zu den vier Eingängen? Hast du einen Aufstellort mit Wetterschutz (das Gerät ist für den Außenbereich ausgelegt, mag aber keine Dauerhitze)? Brauchst du wirklich die Pro mit 4 MPPT oder reicht die Plus? Und denk an die Anmeldung deines Balkonkraftwerks im Marktstammdatenregister – die ist unabhängig vom Speicher Pflicht.

🎬 Der Energie-Zähler
Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro — das ist nicht dasselbe wie die E1600 Pro

Kurz und ehrlich: Diese Seite beschreibt die Solarbank 2 E1600 Pro — die Solarbank 4 E5000 Pro ist ein anderes, deutlich größeres Gerät aus Ankers neuerer Solarbank-4-Reihe. Die „4" steht für die Gerätegeneration, das „E" plus Zahl grob für die Speicherklasse: Die E1600 zielt auf rund 1,6 kWh je Basiseinheit, die E5000 auf eine spürbar höhere Kapazität pro Modul. Beide sind Plug-in- bzw. Balkonkraftwerk-Speicher, die deinen PV-Strom zwischenspeichern und zeitversetzt ins Hausnetz abgeben — die E5000 Pro ist aber für größere Erzeugung und mehr Autarkie ausgelegt. Wenn du gezielt nach der E5000 Pro suchst, verlässt du also den Rahmen dieser E1600-Seite. Die exakten Werte (nutzbare kWh, Dauerleistung in Watt, Zahl der PV-Eingänge, Erweiterbarkeit) prüfst du am besten immer im aktuellen Datenblatt des Herstellers, denn Anker staffelt die Solarbank-4-Modelle unterschiedlich.

So entscheidest du zwischen beiden: Nimm die kleinere E1600-Klasse, wenn du ein klassisches 600–800-W-Balkonkraftwerk hast und vor allem deinen Abend- und Nachtverbrauch aus tagsüber erzeugtem Solarstrom decken willst — dafür reicht eine Kapazität im 1,6-kWh-Bereich meist aus. Greif zur E5000 Pro, wenn deine PV-Anlage größer ist, du mehrere Verbraucher über Nacht versorgen oder mit Zusatzmodulen skalieren willst und einen höheren Eigenverbrauchsanteil anstrebst. Die Kernfrage: Wie viel überschüssige Energie willst du täglich puffern? Rechne deinen abendlichen Verbrauch (in kWh) gegen die nutzbare Kapazität — nur wenn regelmäßig mehr Solarstrom anfällt, als die kleinere Einheit halten kann, lohnt der Sprung zur E5000 Pro. Achte außerdem darauf, dass Speicherleistung (Watt) und Kapazität (Wattstunden) zu deiner Anlage passen und die Nulleinspeisungs-/Steuerungsfunktion mit deinem vorhandenen Setup harmoniert.

🔗 Weiterführende Analysen
Datenblatt-PDF zur Anker Solix Solarbank 2 E1600 Plus — welches Dokument du wirklich brauchst

Kurz und ehrlich: Ein einzelnes PDF, das "Datenblatt" heißt, ist bei der Solarbank-2-Reihe nicht garantiert. Anker veröffentlicht zu diesen Geräten in der Regel drei getrennte Dokumententypen, und sie beantworten unterschiedliche Fragen — das Benutzerhandbuch (enthält im Anhang die Tabelle "Technische Daten", also genau die Werte, die du im Datenblatt suchst), ein kurzes Produkt-/Spec-Blatt für den Handel, und die EU-Konformitätserklärung samt Zertifikaten für die Netzanmeldung. Wenn du also Kapazität, Ausgangsleistung, Zahl und Grenzwerte der PV-Eingänge, Temperaturbereich oder Schutzart brauchst, ist der Anhang des Handbuchs die belastbare Quelle; brauchst du dagegen etwas für Netzbetreiber und Marktstammdatenregister, hilft dir das Datenblatt gar nicht — dann zählt nur die Konformitätserklärung bzw. das Einheitenzertifikat. Wichtig ist außerdem die Variante: "Solarbank 2 E1600" gibt es in mehreren Ausführungen (u. a. Plus, Pro, AC), die sich in den technischen Daten unterscheiden. Ein PDF zur falschen Variante sieht richtig aus und ist trotzdem wertlos.

So kommst du in vier Schritten an das passende PDF: (1) Variante festnageln — lies die Modellnummer vom Typenschild am Gehäuse ab (nicht den Marketingnamen aus dem Shop) oder öffne in der Anker-App die Geräteinformationen; diese Nummer ist der eindeutige Schlüssel. (2) Auf der offiziellen Anker-Solix-Produkt- bzw. Support-Seite den Download-/Handbuch-Bereich öffnen und dort nach genau dieser Modellnummer filtern — nicht das erstbeste PDF aus einem Händler-Shop nehmen, das ist oft eine ältere Revision oder die Nachbar-Variante. (3) Beim geöffneten PDF zuerst prüfen, ob Modellbezeichnung und Dokumentversion/Ausgabedatum auf der ersten oder letzten Seite zu deinem Gerät passen; stimmt die Modellnummer nicht exakt, weglegen. (4) Findest du kein separates Datenblatt, geh direkt in den Handbuch-Anhang "Technische Daten" — und wenn du eine bestimmte Angabe für die Anmeldung oder Auslegung schriftlich brauchst, fordere sie über den Anker-Support zur konkreten Modellnummer an. Verlass dich für Anmeldung, Auslegung oder Garantiefragen nie auf abgetippte Spec-Tabellen aus Foren oder Testberichten: Verbindlich ist nur das Originaldokument des Herstellers zu deiner Modellnummer.

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