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Day-Ahead-Handel: Strom für morgen heute kaufen

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
Day-Ahead-Handel: Strom für morgen heute kaufen
Monitoring & Netzanalyse — Stromfee (KI-Bild)

Beim Day-Ahead-Handel kaufst und verkaufst du Strom einen Tag vor der Lieferung zu festen Börsenpreisen. Hier erfährst du, wie die Auktion abläuft und wie du sie für dich nutzt.

Was ist Day-Ahead-Handel?

Day-Ahead ist der wichtigste Stromgroßhandelsmarkt in Europa. Du handelst hier Strom für den kommenden Tag: Käufer und Verkäufer legen heute fest, zu welchem Preis morgen geliefert wird. Gehandelt wird an der Strombörse EPEX SPOT.

Day-Ahead-Handel: Strom für morgen heute kaufen
Monitoring & Netzanalyse — Stromfee (KI-Bild)
So läuft die Auktion Schritt für Schritt ab

1. Bis 12:00 Uhr gibst du deine Gebote für die einzelnen Zeitfenster des Folgetags ab. 2. Um 12:42 Uhr veröffentlicht die EPEX SPOT die Preise – ermittelt aus Angebot und Nachfrage aller Marktteilnehmer. 3. Ab dann steht für jedes Zeitfenster ein verbindlicher Preis fest, zu dem geliefert wird.

Day-Ahead-Handel: Strom für morgen heute kaufen
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24 Stundenpreise – und seit 2025 auch Viertelstunden

Klassisch bekommst du 24 Preise pro Tag, einen je Stunde. Seit 2025 wird die Day-Ahead-Auktion in Deutschland zusätzlich auf 15-Minuten-Produkte umgestellt – das ergibt bis zu 96 Preisfenster pro Tag. So bilden sich schnelle Schwankungen von Wind und Sonne genauer ab.

Day-Ahead-Handel: Strom für morgen heute kaufen
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Day-Ahead vs. Intraday – der Unterschied

Day-Ahead ist eine einmalige Auktion mit Gebotsschluss 12:00 Uhr für den Folgetag. Der Intraday-Markt läuft danach kontinuierlich weiter – dort kannst du bis kurz vor der physischen Lieferung (rund 5 Minuten vorher) nachkaufen oder verkaufen, wenn sich deine Prognose ändert.

Day-Ahead-Handel: Strom für morgen heute kaufen
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Warum der Day-Ahead-Preis für dich zählt

Der Day-Ahead-Preis ist die Referenz für dynamische Stromtarife, die Vermarktung von PV- und Speicheranlagen und für Arbitrage: günstig einspeichern, teuer ausspeisen. Wer die Preisfenster kennt, verschiebt Verbrauch oder Speicherladung gezielt in günstige Stunden.

So nutzt du die Preisfenster praktisch

Schau dir das veröffentlichte Preisprofil des Folgetags an und plane danach: Batteriespeicher in den teuersten Stunden entladen, flexible Verbraucher in die günstigen Fenster legen. Bei negativen Preisen kann sich sogar Abregeln oder Verschieben lohnen statt einzuspeisen.

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