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Mieterstrom-Abrechnung mit Software: Das musst du wissen

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
Mieterstrom-Abrechnung mit Software: Das musst du wissen
Abrechnung — Stromfee (KI-Bild)

Mieterstrom-Abrechnungssoftware verteilt den vor Ort erzeugten PV-Strom auf deine Mieter, rechnet den zugekauften Reststrom dazu und erstellt daraus rechtskonforme Einzelrechnungen. Hier erfährst du, welche Funktionen Pflicht sind und woran du eine passende Lösung erkennst.

Was die Software konkret leistet

Sie liest die Zählerstände deiner Wohneinheiten ein, ordnet jeder Einheit ihren Anteil am selbst erzeugten Solarstrom und am zugekauften Netzstrom (Reststrom) zu und erzeugt daraus für jeden Mieter eine Jahres- oder Abschlagsrechnung. Kern ist die Trennung zweier Strommengen pro Mieter: der günstigere lokale PV-Strom und der teurere Reststrom aus dem Netz – beides muss auf einer Rechnung transparent zusammengeführt werden.

Mieterstrom-Abrechnung mit Software: Das musst du wissen
Abrechnung — Stromfee (KI-Bild)
Diese Funktionen solltest du voraussetzen

Achte auf: automatische Erfassung der Zählerdaten (idealerweise digital/fernauslesbar), Abbildung deines Messkonzepts (z. B. Summenzählermodell), getrennte Preise für PV-Strom und Reststrom, Abschlags- und Jahresverbrauchsabrechnung, Mieterwechsel und Leerstände sowie Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Stromrechnung. Fehlt eine dieser Funktionen, machst du die Arbeit später manuell nach.

Mieterstrom-Abrechnung mit Software: Das musst du wissen
Abrechnung — Stromfee (KI-Bild)
Was die Rechnung rechtlich enthalten muss

Eine Stromrechnung an deine Mieter muss die üblichen Pflichtangaben einer Stromrechnung tragen – u. a. Zählerstände, Verbrauch, Preisbestandteile und Stromkennzeichnung. Prüfe, ob die Software diese Angaben automatisch befüllt. Wichtig: Das Mieterstrommodell selbst ist an gesetzliche Vorgaben (u. a. zum Mieterstromvertrag) gebunden – die Software muss dein individuelles Modell abbilden, nicht ein Standardschema erzwingen.

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Abrechnung — Stromfee (KI-Bild)
Miete, Kauf oder Full-Service?

Du hast drei Wege: Software selbst lizenzieren und intern abrechnen, eine Cloud-Lösung nutzen, oder die Abrechnung komplett als Dienstleistung auslagern. Entscheidend ist deine Anlagengröße und wie viele Wohneinheiten du hast. Bei wenigen Einheiten kann Full-Service günstiger sein als eine eigene Software plus Einarbeitung; bei mehreren Objekten skaliert eine eigene Lösung besser.

Mieterstrom-Abrechnung mit Software: Das musst du wissen
Abrechnung — Stromfee (KI-Bild)
Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Frage konkret: Bildet die Software genau mein Messkonzept ab? Kann sie Zählerdaten automatisch importieren oder muss ich sie eintippen? Werden Mieterwechsel, Nachzahlungen und Gutschriften sauber verrechnet? Gibt es Schnittstellen zu Messdienstleistern und deinem Zählpunkt? Lass dir eine Musterrechnung mit deinen echten Werten erstellen, bevor du dich bindest.

So läuft die Abrechnung in der Praxis

Typischer Ablauf: Messkonzept einrichten und Zählpunkte hinterlegen → Zählerstände periodisch erfassen → PV-Anteil und Reststrom je Mieter berechnen → Abschläge festlegen → am Jahresende Verbrauchsabrechnung erstellen. Gute Software automatisiert die Schritte 2 bis 5, sodass du nur noch Sonderfälle wie Mieterwechsel prüfst.

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