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Onboarding zum Stromfee-Tagebuch: die 10 Schritte von der Bedarfsanalyse bis zum Live-Monitoring

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
Onboarding zum Stromfee-Tagebuch: die 10 Schritte von der Bedarfsanalyse bis zum Live-Monitoring
Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)

Hier bekommst du den kompletten Ablauf – jeder der 10 Schritte in der Reihenfolge, in der du ihn wirklich brauchst. Kein Marketing, sondern die konkrete Checkliste vom ersten Gespräch bis zum laufenden Live-Monitoring.

Schritte 1–5: Von der Bedarfsanalyse bis zur Sensorik

1. Bedarfsanalyse: Klär zuerst, was du überhaupt sehen willst – Einspeisung, Eigenverbrauch, Speicher, §51-Abregelung oder Lastspitzen. Das bestimmt alles Weitere. 2. Datenquellen erfassen: Liste, welche Zähler, Wechselrichter, Speicher und ggf. Shelly-/Janitza-Geräte vorhanden sind. 3. Messkonzept & Zugänge klären: Wer misst was, welche Schnittstelle (Modbus, SunSpec, API) liegt an, welche Zugangsdaten fehlen noch. 4. Stammdaten anlegen: Anlage mit MaStR-Nummer, kWp, Speichergröße und Standort im Tagebuch hinterlegen. 5. Sensorik/Edge anbinden: Falls nötig einen Edge-Datensammler (z. B. Raspberry Pi) an Zähler und Wechselrichter koppeln.

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Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Schritte 6–10: Von der Datenprüfung bis zum Live-Monitoring

6. Datenfluss testen: Prüfen, dass Messwerte sauber und lückenlos in der Datenbank ankommen – erst wenn hier nichts fehlt, geht es weiter. 7. Dashboard konfigurieren: Kennzahlen, Zeitreihen und Ansichten auf deinen Bedarf aus Schritt 1 zuschneiden. 8. Regeln & Schwellen definieren: Grenzwerte festlegen, etwa für Abregelung, Negativpreise oder Lastspitzen. 9. Testbetrieb & Plausibilisierung: Werte über einige Tage mitlaufen lassen und gegen bekannte Referenzen prüfen, damit keine Fehlmessung als Wahrheit gilt. 10. Live-Monitoring: Freigabe für den Dauerbetrieb – ab jetzt läuft das Tagebuch mit laufender Betreuung und Alarmen bei Abweichungen.

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Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Was du vor dem Start bereithalten solltest

Damit Schritt 2 bis 4 schnell gehen, sammle vorab: die MaStR-Nummer deiner Anlage, Datenblätter von Wechselrichter und Speicher, Zugangsdaten zu vorhandenen Portalen sowie Infos zum Zählpunkt (Messkonzept, Zählernummern). Je vollständiger diese Unterlagen sind, desto weniger Rückfragen entstehen im Onboarding.

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Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Wie lange dauert das Onboarding?

Die reine Einrichtung von Stammdaten und Dashboard ist meist an einem Tag machbar. Länger dauern die datengetriebenen Schritte: Der Testbetrieb (Schritt 9) braucht bewusst mehrere Tage Messdaten, bevor du dem Live-Monitoring vertraust. Rechne also nicht in Stunden, sondern plane die Plausibilisierungsphase mit ein – sie entscheidet über die Datenqualität.

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Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Woran du merkst, dass ein Schritt sauber abgeschlossen ist

Jeder Schritt hat ein klares Abschlusskriterium: Datenquellen erfasst = jede Quelle hat eine dokumentierte Schnittstelle. Datenfluss getestet = keine Lücken in der Zeitreihe. Plausibilisierung bestanden = die Messwerte decken sich mit einer unabhängigen Referenz. Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind, gehst du zum nächsten Schritt – sonst schleppst du Fehler bis ins Live-Monitoring.

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