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Berechnung des wirtschaftlichen Fehlbetrags aufgrund eines Messfehlers





Virtuelle Messpunkte der Netzbetreiber: was passiert bei Rechenfehlern? Oder wenn die Zeitstempel der Messgeräte nicht übereinstimmen? Wie beeinflusst der Messgerätefehler von je 1% die Genauigkeit bei Stromstärken über 1000 A ?


Die Thematik rund um virtuelle Messpunkte der Netzbetreiber und die möglichen Auswirkungen von Rechenfehlern oder Zeitstempel-Diskrepanzen ist in der Tat ein kritisches Thema in der Energietechnik, besonders bei hohen Stromstärken.

  1. Rechenfehler bei virtuellen Messpunkten: Virtuelle Messpunkte verwenden Algorithmen und Modelle, um Daten zu schätzen, die normalerweise durch physische Messungen erfasst werden. Rechenfehler können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie etwa Softwarefehler, ungenaue Eingabedaten oder fehlerhafte Algorithmen. Solche Fehler können zu ungenauen Messwerten führen, die wiederum Auswirkungen auf die Netzstabilität, Abrechnungen und Energiemanagement-Entscheidungen haben können.

  2. Diskrepanzen bei Zeitstempeln: Die Synchronisation von Zeitstempeln ist für die Genauigkeit der Datenerfassung und -analyse entscheidend. Unterschiedliche Zeitstempel zwischen verschiedenen Messgeräten können zu Fehlinterpretationen der Daten führen. Bei Lastflussanalysen und der Überwachung des Netzzustands könnten solche Diskrepanzen zu falschen Schlussfolgerungen über den aktuellen Zustand des Netzes führen.

  3. Einfluss eines Messgerätefehlers von 1% bei hohen Stromstärken: Ein Messgerätefehler von 1% mag bei niedrigen Stromstärken vernachlässigbar erscheinen, aber bei Strömen über 1000 A kann dies zu signifikanten Fehlern führen. Bei einem Strom von 1000 A würde ein Fehler von 1% einen Messfehler von 10 A bedeuten. Dies kann insbesondere in Hochleistungsanwendungen, wo genaue Messungen für die Netzstabilität und Sicherheit entscheidend sind, problematisch sein.

Im Kontext von Energiedienstleistungsunternehmen, wie dem von Ihnen beschriebenen, ist die Genauigkeit der Messungen für das Energiemanagement und die Preisgestaltung von entscheidender Bedeutung. Unpräzise Messungen können nicht nur zu wirtschaftlichen Verlusten führen, sondern auch die Netzstabilität und die Qualität der Energieversorgung beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, regelmäßige Kalibrierungen und Wartungen der Messgeräte durchzuführen und fortlaufend die Algorithmen der virtuellen Messpunkte zu überprüfen und anzupassen.





Bei 8760 Betriebsstunden im Jahr, einem Strompreis von 0.35 €/kWh und einem Messfehler von 2 x 1% bei 1000 A, welche wirtschaftlichen Fehlbeträge kommen zustande?


Bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh, einem Messfehler von 2 x 1% bei einer Stromstärke von 1000 A und 8760 Betriebsstunden pro Jahr, ergibt sich ein wirtschaftlicher Fehlbetrag von etwa 24.528 Euro. In dieser Berechnung wurde eine typische Industriespannung von 400 V angenommen, da die Spannung nicht spezifiziert war. Der Fehlbetrag resultiert aus dem Messfehler, der den tatsächlichen Energieverbrauch falsch darstellt und zu einer fehlerhaften Abrechnung führt. ​



# Berechnung des wirtschaftlichen Fehlbetrags aufgrund eines Messfehlers


# Gegebene Werte

betriebsstunden_pro_jahr = 8.760 # Stunden

strompreis_pro_kwh = 0.35 # Euro pro kWh

messfehler_prozent = 2 * 1 # 2 x 1%, also 2%

stromstaerke_a = 1000 # Ampere


# Annahme: Die Spannung, um von Ampere (A) zu Kilowatt (kW) zu konvertieren, muss bekannt sein.

# Da die Spannung nicht angegeben wurde, nehme ich eine typische Industriespannung von 400 V an.

spannung_v = 400 # Volt


# Leistung in kW

leistung_kw = stromstaerke_a * spannung_v / 1000 # Umrechnung in Kilowatt


# Energieverbrauch pro Jahr in kWh

jahresverbrauch_kwh = leistung_kw * betriebsstunden_pro_jahr


# Berechnung des Messfehlers in kWh

messfehler_kwh = jahresverbrauch_kwh * (messfehler_prozent / 100)


# Wirtschaftlicher Fehlbetrag in Euro

wirtschaftlicher_fehlbetrag_euro = messfehler_kwh * strompreis_pro_kwh


wirtschaftlicher_fehlbetrag_euro



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